Unser Garten blüht gerade wie verrückt!
Hier mal einige Obststräucher und Bäume.

Auch unsere Stachelbeeren sind zum Teil von irgendetwas befallen.Weiß jemand einen Rat???


Dieses ist unsere Lieblings-Brombeere, unglaublich lecker und riesige Früchte.Ist das nicht eine Blütenpracht???Wer soll die bloß alle essen??Ich freu mich schon aufs Marmelade kochen und leckere Brombeertörtchen.:o))
Und die Bienen sind fleißig!;o))





Kennt sich jemand mit Johannisbeeren aus???
Unsere hat dieses Jahr so komische Blattmutationen.:o((
5 Kommentare:
Hallo,
die Johannisbeeren könnten von der
Johannisbeerenblasenlaus (Cryptomyzus ribis) befallen sein!
LG
Anja
Anja hat Recht, das ist Johannisbeerenblasenlaus.
Rötliche,gekräuselte, blasenartige Blattverformungen sind keine Pilzkrankheit, sondern stammen von der blassgelben Johannisbeerblasenlaus (Cryptomyzus ribis), die vom Austriebsbeginn im Frühjahr bis zum Frühsommer oft in größeren Läuse-Kolonien auf der Unterseite der Blätter saugt. Die geflügelte Generation dieser Blattlaus-Art wechselt im Sommer auf den Ziest (Stachys) und andere Lippenblütler (Lamiaceae) als Wirt und legt im Herbst ihre Eier auf der Johannisbeere ab. Eine Bekämpfung ist normalerweise ebenfalls nicht erforderlich. Bei extremem Befall empfehlen sich Spritzungen z.B. mit Rapsöl-Präparaten, die jedoch bereits vor dem Austrieb gegen die Eier vorgenommen werden müssen, da man die Läuse auf den Blattunterseiten schlecht erreichen kann.
LG Olga
AHHHH, ich habe es befürchtet!
Aber das scheint ja nicht so schlimm zu sein.
Vielen lieben Dank Anja und Olga!
Nun fehlt mir nur noch ein Hinweis, was mit unserer Stachelbeere los ist.:o(((
liebe grüße
dine
mit stachelbeeren kenne ich mich leider auch nicht aus...
aber diese üppigkeit in eurem garten, wundervoll! :o)
glg, nic
Hallo Anja!
Die Blätter sind von einem weißen, mehligen Belag überzogen. Beginnender Befall zeigt sich zunächst an den Triebspitzen, greift später aber auch auf die Früchte über. Nach einiger Zeit verfärbt sich der mehlig-weiße, filzartige Überzug auf den Früchten zunehmend bräunlich. Triebspitzen sind durch den Mehltaubefall häufig gestaucht.
Schaderreger:
Der Amerikanische Stachelbeermehltau (Sphaerotheca mors-uvae), der neben der Stachelbeere auch die Schwarze Johannisbeere und Jostabeere, seltener aber die Rote Johannisbeere befällt, überwintert als Pilzgeflecht an den Triebspitzen (Knospen). Nach dem Austrieb der Sträucher werden von dem Pilz sehr bald die jungen Blätter befallen, später im Sommer aber auch die Früchte. Starker Befall kann Pflanzen in ihrem Wachstum erheblich schwächen und Früchte ungenießbar machen.
Gegenmaßnahmen:
Durch den Rückschnitt der Triebe um etwa ein Drittel während der Wintermonate können vorbeugend infizierte Triebspitzen entfernt werden. Bei der Durchführung der Schnittmaßnahmen ist auch darauf zu achten, dass ein möglichst lichter Kronenaufbau erzielt wird. Auch nach einem Befall kann zunächst versucht werden, den Befall durch Entfernen der Triebspritzen einzudämmen.
Wenn die Krankheit bereits im Vorjahr aufgetreten war, könnte auch eine Bekämpfung mit Netzschwefel-Präparaten sinnvoll sein. Die Behandlungen sollten dann vorbeugend bei Austriebsbeginn durchgeführt werden. Auch Spritzungen mit dem Präparat BioBlatt-Mehltaumittel oder dem Pflanzenstärkungsmittel Neudo-Vital Obst-Pilzschutz sind möglich.
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